Wir liefern mit dem Lastend Lebensmittel von kleinen Bauernhöfen jeden Samstag bis vor deine Haustür.

 

Wir sind drei Studenten aus Wien,

die nebenberuflich, als Marktstandler, recht schnell die Liebe zu qualitiv hochwertigen Lebensmitteln gefunden haben, welche solidarisch und fair produziert und gehandelt werden. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist der Bezug von kleinbäuerlichen Betrieben, welche naturnah und nicht industriealisiert wirtschaften.
Begonnen haben wir mit dem Verkauf von Lebensmitteln am Yppenmarkt, dem Hauptstandort der Arge Rosenauerwald. Es folgte eine Weiterentwicklung des Betriebes im November 2014, mit der Eröffnung des Bioladen Bisamberg.

Kombiniert mit unserer Leidenschaft zum Fahrrad fahren entwickelte sich aus dem bestehenden System das BioRadl


wir gehens langsam an

Heutzutage dreht sich alles um Geschwindigkeit und Wachstum, dies bringt zwar einige Vorteile, aber auch für uns überwiegende Nachteile. Deswegen gehen wir die Sache gezielt langsamer an und liefern nur einmal in der Woche aus, um den ProduzentInnen Zeit zu geben, die sie benötigen, um ihren Produkten die nötige Zuwendung und Hingabe zu bieten.

bei uns gibts nur Saisonales aus der Region

Hier wollen wir auch die KonsumentInnen selbst zum Nachdenken anregen, denn vor einigen Jahren war es noch nicht alltäglich im Winter Bio-Tomaten oder im Frühjahr "frische" Bio-Weintrauben zu erwerben.

Um dies zu ermöglichen, wird Gemüse aus aller Welt hergeschifft, so gibt es zum Beispiel in Supermärkten oder anderen BioMärkten Weintrauben aus Indien, Zucchinis aus Israel usw. Um diesem Tun entgegenzuwirken, ist es von besonderer Bedeutung gezielt auf Saisonalität zu setzen, denn nur so kann im Allgemeinen der Transport von Lebensmitteln und der daraus folgende CO2 Ausstoß verringert werden.

Wir halten unsere Lieferwege so kurz und so CO2-arm wie möglich, so wird z.B. unser Bergkäse aus Vorarlberg mit dem Zug und weiters mit dem Lastenrad ins Lager gebracht. Dieses Verfahren wollen wir mit BioRadl weiter ausführen, so kommt für uns nur die Lieferung mit dem Fahrrad in Frage.

Qualität von KleinbauerInnen

Ein wichtiger Standpunkt ist der persönliche und freundschaftliche Kontakt zu unseren ProduzentInnen, um beste Qualität zu sichern und auch direkt Feedback auszutauschen. Des Weiteren suchen unsere ProduzentInnen die Preise selbst aus, es ist also kein Preisdruck gegeben, welcher maßgeblich die Qualität und die Größe der Betriebe beeinflusst. Fakt ist, ein/e ProduzentIn unter Preisdruck muss wachsen um zu überleben, genau diesem Prozess wollen wir entgegenwirken.


Bei Fragen oder Anregungen melde dich bei uns:

bei uns wird nichts weggeworfen

Das ist die wichtigste Ansicht unseres Wirtschaftens. Deshalb schauen wir bewusst darauf, keine Lebensmittel wegzuwerfen oder zu verschwenden. Dies geschieht durch exakte Bestellung der Lebensmittel, wodurch es manchmal auch zu Engpässen kommen kann, welche aber durch diese Sichtweise vertretbar sind. Übrig Gebliebenes, leicht Verderbliches, wie Gemüse und Brot, werden gespendet oder weiterverarbeitet.

BIO ist nicht gleich BIO

Mit unserem Projekt wollen wir auch einen Überblick über die Zustände in der biologischen Landwirtschaft vermitteln. Die Gesetzgebung für biologische Nahrungsmittel hat leider sehr viel Spielraum, in Kombination mit falschen Informationen aus der Werbung werden die Großkonzerne als "Bioniere" dargestellt. Tatsächlich ist die Realität anders - unnatürliche Massentierhaltung, Hybridrassen, welche für ein schnelles Heranwachsen gezüchtet werden, Verwendung von Monokulturen und Dünger, die nährstoffreiche Böden auf Dauer zerstören.